Mittwoch, 28. Mai 2014

Eutin

Eutin ist eine slawische Siedlung, die mit samt etlicher umliegender Dörfer und Höfe im Laufe der Geschichte Tafelgut der Bischöfe von Lübeck wurde. Das Schloß ist ursprünglich ein Landhaus des Lübecker Bischofs, das später dem (lutherischen) Fürstbischof/Großherzog von Oldenburg zufiel. Es war später Sitz eines lutherischen Bischofs (der Fürst war es nie im geistlichen Sinne und setzte Superintendenten ein); in der nordelbischen Landeskirche wurde aus dem Bischof ein Propst, was katholischerseits einem Dechanten entspricht.

Das Schloß gehörte den (Groß-) Herzogen von Oldenburg (der Großherzogin durfte ich sogar im Schloßhof begegnen; die Russische Zarin Katharina die Große stammt aus diesem Haus) und ist jetzt in eine Stiftung übergegangen.

Schloß mit Schloßkapelle und Kirche St. Michaelis:

























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