Ottmarsbocholt wird um 950 erstmals im Heberegister („Urbar“) der Abtei Werden als „Atamaresbokholte“ urkundlich erwähnt und erscheint 1188 im Güterverzeichnis der Grafen von Dale (das heutige Dahl bei Bork an der Lippe) als „curia Oetemarsesbucholte“. Die Pfarrei dürfte unter dem Pontifikat Papst Urbans II. (1088 bis 1099) errichtet worden sein.
Über das erste Kirchengebäude und eventuelle weitere Vorgängerbauten der im 14. oder 15. Jahrhundert errichteten gotischen Kirche ist nichts bekannt. Diese wurde - unter Beibehaltung des Turms - 1887-1891 durch eine neugotische Hallenkirche ersetzt.
Weitere Informationen - auch über das Labyrinth auf dem Kirchplatz - im Kirchenführer.
Einige Bilder:

Das Taufbecken aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg mit seinem jüngeren provisorischen Schaft:
Die Lünener Monstranz (die dortige Gemeinde war erst zum Luthertum, dann zum Calvinismus übergetreten und hat sie dann nach Ottmarsbocholt verkauft):
Ein Beitrag über die Glocken von Luca Gans







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