Sonntag, 18. August 2019

Berlin - Sophienkirche

In der Stadtsilhouette von Berlin fällt neben den größeren und berühmteren Türmen und Kuppeln und dem Fernsehturm ein barocker Kirchturm auf, der mich interessierte. Er gehört zur Sophienkirche an der Großen Hamburger Straße im Bezirk Mitte, ehedem Ostberlin bzw. "Berlin, Hauptstadt der DDR". Kriegsschäden sind bis heute zu sehen, wie die ersten Bilder zeigen.

Die Kirche gehört zur Kirchengemeinde "Am Weinberg" (...)




Der Bau ist Anfang des 18. Jahrhunderts unter König Friedrich I. als lutherische Kirche für die Spandauer Vorstadt gegründet worden. Der Name der Kirche bezieht sich nicht etwa auf die Göttliche Weisheit, sondern auf die dritte Ehefrau des Königs, Sophie Louise von Mecklenburg-Schwerin, die nach dem Tod ihres Gemahls und noch vor der Fertigstellung der Kirche beim "Soldatenkönig" König Friedrich Wilhelm I. in Ungnade fiel, sodaß die Kirche zunächst Spandauische Kirche hieß. Dessen Sohn Friedrich II. gab ihr dann den ursprünglich vorgesehenen Namen nach seiner Großmutter.



Der alte Friedhof ist noch als Park mit einigen alten Grabsteinen erhalten.



Die heutige Gestalt geht auf eine Renovierung unter Kaiser Wilhelm II. zurück, bei der u.a. die Apsis angefügt, die Decke erhöht und der Boden abgesenkt wurden. 

Dabei ist besonders zu bemerken, daß die Kirche einen steinernen Altar bekam und die Apsis als Ort des "Abendmahles" ein dieses hervorhebendes Dekor, obwohl ja die preußischen Könige reformierten Bekenntnisses waren und die alt-preußische Union längst eingeführt war.

"KW zwo" war übrigens mit seiner Gemahlin bei der neuen Kirchweihe dabei.





Das ist nun wirklich "preußisch-uniert": die lutherische Kanzel mit calvinistischen Schrifttafeln. Eigentlich gehören hier natürlich wenigstens Evangelistenbilder her.






Übersicht über die auf diesem Blog dargestellten Orte

Berlin - Gang durch das Kaiser-Friedrich-Museum

Das als Kaiser-Friedrich-Museum gegründete Bode-Museum lohnt einen Besuch allein schon wegen des Gebäudes. Es liegt am Zusammenfluß zweier Spree-Arme, bildet im Grundriß ein spitzes Dreieck mit einer ästhetisch herausragenden Mittelachse, die sich zwischen zwei Kuppelbauten mit majestätischer Wirkung erstreckt. 

Die Mitte dieser Achse bildet eine "Basilika" im italienischen Renaissancestil, in deren Nischen passende Altarkunstwerke ausgestellt sind. 

Die ausgestellten Stücke sind alle von hoher bis allerhöchster Qualität. Es sind so viele, daß selbst ein kunstsinniger Besucher irgendwann müde wird und ins Weiterschlendern übergeht. 

Man darf, womit ich nicht gerechnet hatte, photographieren. Darum folgen hier nur wenige Eindrücke, die ich unvorbereiteterweise nur mit dem Funktelephon aufgenommen habe.

Denkmal des Großen Kurfürsten unter der nördlichen Hauptkuppel:



Die "Basilika":



Darin u. a. diese Komposition: Die Engel aus Ton stammen von Antonio Begarelli (Modena nach 1534) und umgaben einst eine thronende Madonna. Der Kruzifixus ist ein Abguß aus dem 19. Jahrhundert.




Über die Treppen der zweiten Kuppel...


... gelangt man in die Ausstellungsräume, in denen hauptsächlich christliche Kunst von der byzantinischen Zeit bis zum Barock ausgestellt ist. 

Es folgen einige Stücke mit wenigen Erläuterungen.

Die älteste Darstellung der Hetoimasia (des "bereiteten Throns") Christi. Die Darstellung war ursprünglich im oströmischen Reich ein Symbol für die Macht des Kaisers. Die Christen fügten ihr die Taube des Heiligen Geistes hinzu und machten sie so zu einem Zeichen für den seit seiner Himmelfahrt entrückten, aber dennoch herrschenden Christus.


Die Propheten Jesajas und Jeremias aus der Westfassade der Trierer Marienkirche (um 1240 - frühe deutsche Hochgotik) - man beachte die Blicke.


Chorgestühl für die Laienbrüder (!) der Kartause (!) in Pavia, um 1500. Intarsienarbeit, die in hoher Freude und Kunstfertigkeit nach der Wiederentdeckung der Perspektive in der künstlerischen Darstellung entstanden ist:


Détail aus einer Verkündigungsszene von/aus Lucca um 1500:


Verkündigungsengel (?), Ferrara um 1470:


Alvise Vivarini, Venedig um 1478, Pfingstretabel:


Der Allherrscher wird von der heiligen Gottesgebärerin ausgekitzelt:


Simone Mosca, gen. Moschino (um 1523-1578 Pisa), der Sturz des Phaeton:


Bernardo Cametti, Diana als Jägerin, Rom 1717/20:



Der heilige Chrispinian (Frankreich um 1420):


Edme Bouchardon Chaumond-en-Bassigny, Genius des Überflusses (Rom 1731)



Donnerstag, 15. August 2019

Mariä Himmelfahrt 2019 im Institut St. Philipp Neri, Berlin

Zum Fest Mariä Himmelfahrt habe ich die Liturgie in der Kirche St. Afra Berlin mitgefeiert. 

Das Institut St. Philipp Neri lebt und wirkt hier, nahe der ehemaligen Berliner Mauer, seit fünfzehn Jahren. Es ist eine „Gesellschaft des apostolischen Lebens päpstlichen Rechts“ (also ohne Kirchensteuer) und feiert die „Liturgie im außerordentlichen römischen Ritus“, wie sie selbst formal nicht ganz korrekt aber treffend mitteilt. 

Zu diesem Fest und Jubiläum waren viele Gläubige gekommen: Die Kirche war mit vielleicht 250 Menschen sehr gut gefüllt.

Da zu diesem Anlaß...

1. die Kräutersegnung mit im Wechsel gesungenem Psalm und langen Gebeten,
2. die Messe in voll entfalteter Form als Levitenamt und guter, ausführlicher Kirchenmusik,
3. eine ausführliche Predigt,
4. die Aussetzung des Allerheiligsten mit dem Gesang des „Non nobis Domine“, einer Filmmusik von Patrick Doyle, die auf Wunsch des Propstes für den Anlaß von einem Freund des Organisten arrangiert worden ist, und mit dem Te Deum (drei Strophen „Großer Gott, wir loben dich“),
4. die Segnung einer neuen Muttergottesfigur (ebenfalls lang - nicht die Figur),
5. deren Übertragung in eine neu eingerichtete und bemalte Marienkapelle im Kreuzgang,
6. dort ein Mariengebet und die Marienweihe des Instituts und
7. die Segnung eines neuen Bildes des hl. Philipp Neri auf der Außenseite der Kapelle

... nicht fehlen durften, dauerte die ganze Feier zweieinhalb Stunden. 


Was auffiel:

- Es waren sehr viele junge Leute und Familien gekommen und auffallend viele Männer jeden Alters. Offenkundig waren auch Neugierige oder Nicht-so-ganz-katholische wie auch nach-mehr-suchende Normalkatholiken dabei. Die vielen Kinder, viele davon deutlich unter zehn Jahren, waren bis zum Schluß aufmerksam.

- Die Liturgie samt den voraus- und nachgehenden Segnungen wurde „ohne Rücksicht auf (pastorale) Verluste“, also in aller Ruhe und (korrekten) Ausführlichkeit und heiligen Ernsthaftigkeit gefeiert.

- Die Musik (Schola, Chor, Orgel und Blechblasmusik) war gut.

- Der Propst des Instituts, Dr. Gerald Goesche, freute sich sichtlich, wie auch seine Mitbrüder, über das rege Interesse der Gläubigen. Dennoch gab es an keiner Stelle eine Bemerkung wie „Schön, daß Sie so zahlreich erschienen sind… Ich freue mich… Danke auch den Musikern…“
In seiner Predigt, in der der Propst über die wechselhafte Geschichte des Instituts seit seiner Gründung erzählte, sagte er u. a., daß die finanzielle Lage zeitweise so prekär gewesen sei, daß er formal zum Hausbesetzer geworden sei, was für Berlin ja ganz gut passe.
Man habe ihm ob der unsicheren Zukunft geraten, einen „Plan B“ zu machen für den Fall, daß es hier in St. Afra nicht klappe. Das habe er aber abgelehnt. Denn, so seine mehrfach genannte Überzeugung, wenn nicht wir sondern die Ehre Gottes und die daraus fließende Freude und Fruchtbarkeit über allem stehe, wird Gott das Haus erbauen. Er begann und schloß die Predigt mit dem Psalmvers: „Non nobis, Domine, sed nomini tui da gloriam“ (Nicht uns, o Herr, sondern deinem Namen gib Herrlichkeit). s. o.
Überhaupt sei Berlin schon eine merkwürdige Stadt, viel merkwürdiger sei aber die Zeit, in der wir leben. Und hier habe sich das Projekt St. Afra als ein Zeichen Gottes erwiesen, eben weil es ganz auf Gott verweise und sich ganz auf ihn verlasse. Es sei schön und erstaunlich zu sehen, wie Menschen, die, aus dem modernen Hamsterrad kommend, hier einen geistlichen Versuch machen, geradezu geheilt worden seien.
Der Propst erwies sich erneut als ein marianischer Mann, der sieht und sich ganz darauf verläßt, was vom Himmel kommt.

Zusammenfassend: Weil jeder mit Ernst und Freude „bei der Sache war“, brauchte es keine „attraktivierenden“ Worte und Aktionen: Die Feier selbst war „anziehend, einladend und mitnehmend“ für alle, auch die Jüngsten.

Hier sind die Bilder vom heutigen Fest.

Das Institut St. Philipp Neri ist hier im Netz zu finden.
Es ist auf Spenden angewiesen - herzliche Empfehlung!


Gruß aus Berlin - Melde jehorsamst: Stadtschloß steht! ... und sonstiges

Zu einem Geburtstag bin ich nach Berlin gefahren. Neben dem Jubiläum interessierte mich, wie weit die Arbeiten am Stadtschloß fortgeschritten sind. Auch ein, zwei Ausstellungen wollte ich besuchen.

Zunächst zur Rekonstruktion des Berliner Schlosses, Stadtresidenz der Hohenzollern, die sehr weit fortgeschritten ist. Mein Eindruck: Jetzt erst "versteht" man die Mitte Berlins wieder: Die ordnenden Linien sind wieder da.

Das Schloß von Süden...


... gegenüber das von Friedrich Wilhelm III. gestiftete "Alte Museum"...





... und zwischen den beiden Gebäuden nach Osten hin der "Berliner Dom" (von dem ich mal gelesen habe, daß er auf die Cöllner Dominikanerkirche zurückgeht, aber von einem Dominikaner belehrt worden bin, daß diese auf dem alten Schloßvorplatz stand und nach der Reformation in das Schloß integriert wurde). Wie dem auch sei: Der Dom ist nur eine Hofkirche, keine Kathedrale:



Hier zeigt sich die gute Wirkung des Schloßwiederaufbaus:





Nordflügel:




Das Schloß von Nordwesten:



Blick zum Staatsratsgebäude der DDR, in das eine Kopie eines Balkon des alten Stadtschlosses integriert wurde, von dem aus Karl Liebknecht am 9. November die "sozialistische Republik" allerdings - entgegen der Legende - nicht ausrief, sondern von einem Lastwagen im Lustgarten.





Hier wird trotz Baustelle noch einmal deutlich, wie gut der Schloßneubau Berlins Mitte tut:



Die Balkonkopie der sozialistischen Revolution hat man im alten Staatsratsgebäude belassen und für den Schloßneubau eine weitere angefertigt:




An der Spree, der Ostseite des Barockschlosses, stand bis zu dessen Sprengung noch die mittelalterliche Hohenzollernburg. Daß ausgerechnet dieser historische Kern nicht rekonstruiert worden ist, schmerzt dann doch sehr...




Offiziell heißt der Schloßneubau "Humboldt-Forum", wie die alte Berliner Universität nach Alexander von Humboldt benannt. Doch dieser Name scheint sich, den Schildern nach zu urteilen, nicht durchzusetzen. Schon für die ausländischen Gäste schreibt man dann doch lieber "Schloß/Chateau/Castle"...



Bilder von der alten Ostseite (Spreeflügel), auf denen man gut den Burg-Kern mit Erweiterungen erkennen kann, hinter dem sich dann das Barockschoß entfaltet:




(Quelle

Hier noch einmal die alte Ostansicht auf einer Vase im Schloß Charlottenburg:



St. Marien, heute die lutherische "Kernkirche" Berlins. Älter noch ist St. Nikolai, die aber heute Museum ist.




Dieses Bild ist insofern interessant (das gleiche gilt für St. Nikolai), als das Westwerks großenteils aus Naturstein besteht, der hier in der brandenburgischen Mark nur in Gestalt von Findlingen vorkommt. Sonst ist hier alles Sand. Im unteren, wohl älteren Teil sind behauene Findlinge verbaut. Der Sandstein für den Turm dürfte Importware sein, da mir keine brandenburgischen Gebirge bekannt sind. 




Lutherdenkmal vor St. Marien, das man offenbar vom Sockel geholt hat, dessen Konturen im Straßenpflaster sichtbar gemacht sind.








Hier sieht man dann - trotz weißer Tünche - die norddeutsche Backsteingotik:



Das Luthertum hat über die Reformation hinaus durchaus Katholisches bewahrt und sogar übernommen:






Die Kirchengemeinde bietet nicht nur Schriften sondern auch "katholische" Devotionalien zum Verkauf, die bemerkenswerterweise nach dem Geschmack südeuropäischer und asiatischer Gäste ausgesucht zu sein scheinen. (Sogar das "Bambino" von Santa Maria in Aracœli gibt es hier aus Plastik und in vielen Farben.)







Der Neptunbrunnen steht, nachdem er aus dem Phantasialand verschwunden ist, wieder an seinem Ort. ;-)




Wendet man sich von ihm nach Westen, sieht man die "moderne" Seite des rekonstruierten Stadtschlosses. Ich meine: eine Frechheit!



Doch Scheußlichkeiten waren ja, im Westen wie im Osten, nach dem 2. Weltkrieg angesagt. Hier die Bebauung des Alexanderplatzes östlich vom Rathaus (das übrigens - außer rot und klassizistisch - auch nicht sooo schön ist):




Das Nikolaiviertel, der historische Kern Berlins (naja, es gibt auch noch andere, aber es liegt eben heute in der Mitte):



Historisierende DDR-Architektur:



Rekonstruierte Häuser (hier war im Zweiten Weltkrieg alles zerstört worden):




Die älteste Kirche in der Mitte Berlins St. Nikolai, seit 1938 Museum. Hier waren u. a. der Kirchenlieddichter Paul Gerhard von 1657 bis 1667 als Pfarrer und der Kirchenliedkomponist Johann Crüger von 1622 bis 1662 als Kantor tätig. Viele inzwischen z. T. auch in katholischen Gottesdiensten gesungene Kirchenlieder haben die beiden hier verfaßt.











Im Nikolaiviertel steht an der Spree (nicht wirklich "wieder") das Denkmal des heiligen (Nothelfers!) Georg von August Kiß, das ehedem in einem Hof des Stadtschlosses stand.



Ich habe dann einen Gang zum Görlitzer Park in Kreuzberg gemacht, entlang an der alten Zonengrenze, die man heute nur noch mit Mühen erkennt, wenn überhaupt. Der Görlitzer Park interessierte mich wegen der Pressemeldung, daß die Polizei nichts gegen die afrikanischen Drogenhändler tun könne, die dort massenhaft ihr Geschäft betreiben. Auch soll es da eine gute Kneipe geben, wie mir ein Freund empfahl.

Auf dem Weg bin ich am Mariannenplatz auf diese "Siedlung" getroffen:









Nachdem ich schon zuvor an der prächtigen, nach Kriegszerstörungen nur zum Teil wiederaufgebauten und übrigens katholischen "Michaelkirche" vorbeigekommen war (weiteres hier), stieß ich, gegenüber der "Siedlung" auf diese ebenso prächtige lutherische St. Thomas-Kirche. Nicht zu sehen ist die mächtige Vierungskuppel.




Kreuzberg ist ein lebendiger Stadtteil (Bezirk): viele Cafés, Kneipen, Geschäfte, junge Leute usw.. War Kreuzberg früher auch "runtergekommen", ist heute vieles doch schön renoviert oder auch passend neugebaut. 



Auf dem Weg traf ich auf eine katholische Oase: St. Marien - Liebfrauen:








Möge die Gottesmutter Kreuzberg kräftig segnen...




In der Nähe scheint ein Eckhaus zu einer Moschee geworden zu sein:





An dieser Ecke ertönte ein Martinshorn, die Polizei rückten an und versuchte, einen "maximalpigmentierten" Menschen, der durch Drogen oder sonst etwas unaufhaltsam durchtickte und randalierte, in den Griff zu bekommen. Ein Passant rief mir im Vorbeigehen zu: "Schön bunt hier!"




Am Eingang zum Görlitzer Park erhöhte sich die Zahl der gut gebräunten, jüngeren, männlichen Mitmenschen schlagartig. (Man verzeihe mir die ironische Formulierung! Als Christ bin ich ein entschiedener Freund der Nächstenliebe zu jedem Menschen!) Ich ahnte, daß es nun besser sei, nicht mehr zu photographieren, machte die folgende letzte Aufnahme aus der Ferne und wurde beim Weitergehen von einem der genannten Herren angesprochen, er wolle die Aufnahmen sehen, ich solle sie löschen, sonst rufe er die Polizei. Ich habe ihn gefragt, ob er selbst von der Polizei sei, ihn ermuntert, diese sonst zu rufen, und bin dann weitergegangen. 

Im Park befanden sich neben vielen Entspannung suchenden Menschen geschätzt hunderte, die offenkundig "geschäftliche Interessen" hatten. Ich wurde mehrfach angesprochen und sah auch, wie ein junger Berliner (?), der mir entgegenkam, eine abweisende Bewegung in eine Richtung machte, in der einer der oben beschriebenen Menschen sich dann "enttäuscht" abwandte.

Ich könnte noch weitere, ähnliche Eindrücke aus dem Görlitzer Park erzählen, belasse es aber dabei. Die vom Freund empfohlene Kneipe habe ich übrigens nicht mehr gesucht.




Zurück in der Stadmitte bin ich an der (zur Zeit im Umbau befindlichen) katholischen Kathedrale St. Hedwig vorbeigekommen, die an der Straße "Hinter der katholischen Kirche" liegt und von den protestantischen Herrschern städteplanerisch auch genau so angelegt ist. Die Kathedrale war gerade wegen Umbaus geschlossen.




So kam ich von Westen her auf das (neue) Stadtschloß zu. Dies ist übrigens von der Lage zur Stadt her die Rückseite.


Die bereits besprochene Ostfront des "neuen Schlosses", der Spreeflügel, wo sich die Burg der Hohenzollern befand, von der aus sich das Schloß historisch und gedanklich entfaltete, im "politisch-korrekt wiederaufgebauten" Zustand: 



 ... offenkundig in der Ästhetik eines Verwaltungsgebäudes geplant:



Der Südflügel bei Tage besehen:



Die Berliner Bau-Akademie Schinkels, von der seit dem Krieg nur noch eine Ecke steht, wird wiedererbaut; noch so ein klassizistischer Ziegelbau, von denen es in Berlin viele gibt...:


Das Reiterstandbild König Friedrichs II. von Christian Daniel Rauch (1840) auf der Straße Unter den Linden:



Blick von dort nach Osten - hinten in der Mitte das wiedererrichtete Berliner Schloß:




Sophienkirche


Ein Gang durch das Bode-Museum